Philippinen

Unsere Dienste

Vor über 30 Jahren kam unser erstes Team hier in Manila an und begegnete Armut und Not an jeder Straßenecke. Wir spürten sehr schnell, dass Gottes Herz für die Philippinen schlägt und er uns hier haben möchte, um seine Liebe weiterzugeben. So entstanden unsere Häuser und Dienstzweige, als Gefäße, um Gottes Liebe und Rettung weiterzugeben.


Zeugnisse

Ich bin Fernando, 56 Jahre alt, glücklich verheiratet und habe drei Kinder. Ich habe 1983 angefangen, Marihuana zu konsumieren, und bin 1989 schließlich zu SHABU (Methamphetaminen) übergegangen. Mein erwachsen werden war von Unsicherheit geprägt, da ich meine Ausbildung nicht abschließen konnte und mein Leben in einer Abwärtsspirale war. Im Jahr 1996 erzählte mir meine Schwester von der Reha von Help International und ich beschloss, es mit dem Programm zu versuchen. Dort lernte ich Jesus kennen, aber unsere Beziehung war am Anfang sehr distanziert. Nachdem ich das Programm abgeschlossen hatte, schaffte ich zwar, meine Ausbildung zu beenden, wurde aber 2013 wieder rückfällig. Mein Leben verschlechterte sich zusehends, so dass ich noch mal die Reha machte.

Doch dieses Mal war es anders. Ich hatte eine tiefe Begegnung mit Gott und bekam ein neues Leben. Ich wurde "wiedergeboren", und diese Verwandlung hatte tiefgreifende Auswirkungen auf mein Herz, meine Denkweise und meine Beziehung zu Jesus. Seitdem hat sich meine Sicht auf das Leben, die Familie und meinen Dienst für Gott völlig verändert. Von 2014 bis heute diene ich Gott mit Hingabe und erlebe nun die Fülle der Verheißungen Gottes in meinem Leben. Ich blicke mit Dankbarkeit auf Gottes Güte und Barmherzigkeit zurück, die er mir so reichlich und treu geschenkt hat.

Ich bin Bobot Magsombol, verheiratet und habe fünf Kinder. Im Jahr 1994, als ich erst 23 Jahre alt war, vertrauten mir meine Eltern ihr Geschäft an. Ich habe es anfangs gut geführt. Aber 1997 begannen meine Frau und ich, die verbotene Droge "Shabu" zu nehmen. Nach und nach vernachlässigte ich unser Geschäft, und schließlich scheiterte es und wurde geschlossen. Außerdem häufte ich Schulden an, und niemand war bereit, uns zu helfen, da die Leute sahen, dass wir süchtig waren. An dem Punkt wurde mir klar, wie tief ich durch die Drogen gesunken war. Schließlich stießen wir im Internet auf das Set Free Center und beschlossen, 2011 die Reha zu machen.

Vier Monate nach Beginn unserer Reha hatte ich eine Begegnung mit Jesus, während ich am Kreuz kniete. Dort erlebte ich zum ersten Mal seine Liebe, nahm ihn in mein Herz auf und erkannte Jesus als den Herrn und Retter meines Lebens an. Von diesem Moment an begann sich mein Leben komplett zu verändern. Im Mai 2012 schlossen wir das Programm im Set Free Center ab. Jesus brachte unser Leben allmählich wieder in Ordnung und baute die zerrütteten Beziehungen zu meinen Geschwistern und Kindern wieder auf. Mit Gottes Hilfe und Gnade konnte ich langsam unsere Schulden abbezahlen, und unsere Kinder konnten wieder zur Schule gehen. Heute haben sie alle ihre College-Ausbildung abgeschlossen! Meine Frau und ich kehrten 2019 als Mitarbeiter in das Set Free Center zurück, wo wir bis heute arbeiten - Gott ist wirklich gut und hält seine Versprechen!

Tondo

Tondo ist ein Stadtteil im Herzen von Manila, wo ca. 630.000 Menschen leben und der für seine Armut, Slumgebiete und Kriminalität bekannt ist. Er liegt direkt am Meer, weshalb man hier auch einen riesigen Containerhafen findet, umgeben von mehrere Müllhalden. Seit 2017 gehen wir regelmäßig zum Beten und Evangelisieren dorthin, und 2019 haben wir eine Base dort eröffnet, von der aus wir die Menschen in unserer Umgebung erreichen. Wir gehen regelmäßig auf Einsatz in verschiedene Slumgebiete, und haben in unserem Haus Lobpreis und Bibelstunden. Dabei heißen wir vor allem junge Menschen willkommen, leben mit ihnen Jüngerschaft und bieten ihnen einfach einen Ort, an dem sie sein können, denn die meisten stammen aus sehr armen Verhältnissen.

Wir glauben, dass Gott sie aus all den menschlichen Unmöglichkeiten heraus in sein wunderbares Reich hineinruft. Gott sieht jeden Menschen und hat eine Berufung für jeden. Wir beten, dass viele Menschen Jesus kennenlernen, dass sie durch die Kraft des Heiligen Geistes verwandelt werden und dass ihr Licht an diesem dunklen Ort hell leuchtet.

City Mission

Einsätze – Wenn wir Jesus anbeten, verändert sich die Atmosphäre. Wir gehen in verschiedenen Stadtteilen Manilas, um Jesus öffentlich anzubeten, das Evangelium weiterzugeben und um zu beten. Wir erleben, wie die Gegenwart des Heiligen Geistes die Orte erfüllt, an die wir gehen, und wie Menschen ihm genau dort begegnen, im Dunkeln und im Schmutz. Dafür schlägt unser Herz - die kraftvolle Botschaft des Kreuzes zu verkünden, in dem Glauben, dass sie alles verändern wird!

Gefängnisdienst – Seit vielen Jahren gehen wir in Gefängnisse und bringen den Insassen Essen, aber vor allem neue Hoffnung. Es ist einfach und doch so kraftvoll. Wie Jesus in den Evangelien sagte: "Als ich im Gefängnis war, habt ihr mich besucht.“ Wir lieben es, mit den Insassen Zeit in der Gegenwart Gottes zu verbringen und das Wort Gottes weiterzugeben. Wir haben schon oft erlebt, wie Menschen tief berührt und mit neuem Leben erfüllt wurden. Einige unserer Mitarbeiter sind ehemalige Häftlinge, die nun ein freies und verwandeltes Leben führen und die Gute Nachricht selbst in die Gefängnisse bringen.

Katastrophenhilfe – Etwa 25 Taifune fegen jedes Jahr über die Philippinen. In den meisten Fällen verlieren Menschen, die bereits in Not sind, ihr gesamtes Hab und Gut und haben am Ende wirklich nichts mehr. Wenn nötig, vernetzen wir uns mit anderen Organisationen und beteiligen uns an Hilfsaktionen, um den Opfern praktische Hilfe und das Evangelium zu bringen.